Seattle

 

Ein herrlicher Frühsommertag im Nordwesten

 

Davon abgesehen, dass wir auch den zweiten Aufzug mieden, war der andere immer noch außer Betrieb. So hatten wir nach dem Frühstück etwas Frühsport. 

Danach marschierten wir 800 m zur Station der Link Rail (durch unser Zimmerfenster fotografiert)

 

weiter. Nur aus diesem Grund hatte ich mich für das Fairfield Inn entschieden. Wir brauchten keinen Mietwagen, standen nicht im Stau und mussten keine Parkplätze in der Stadt suchen.  

Die Tickets zogen wir aus den Automaten (6 $ das Tagesticket pro Person) und schon kam die Bahn angefahren. 45 Minuten dauerte die Fahrt in die Innenstadt.

Dort stiegen wir im Einkaufszentrum in die Monorail um.

Diese brachte uns zur Space Needle,

die ein neues Facelift bekam. Da wir eine halbe Stunde zu früh dort waren, gingen wir zum Komo Plaza gegenüber.

Dieses Gebäude stellt in unserer Lieblingsärzteserie Grey’s Anatomy, das Grey Sloan Memorial Hospital von außen dar und war deshalb ein must-see. Aber wie immer, ein Großteil der Drehorte befindet sich in Kalifornien. Die meisten Innenaufnahmen vom Krankenhaus wurden im VA Sepulveda Ambulatory Care Center in North Hills, CA gedreht. Aber das nur so am Rande.

 

Kurz vor 10 Uhr holten wir uns die Kombitickets für die Space Needle und den Chihuly Garden. Wegen den Bauarbeiten wurden 3 $ für die Space Needle erlassen. Eigentlich wollte ich gar nicht in den Aufzug steigen, doch Heiko meinte, dass das Schicksal nicht so kurz nacheinander zuschlägt.  

Wir sind zwar nicht stecken geblieben, aber die Fahrt nach oben lohnte sich überhaupt nicht.

Durch die Bauarbeiten in luftiger Höhe

war die Hälfte verhüllt und die Fotos mit dem Maschendrahtzaun erspare ich euch. 

 

Nur an einer Stelle hatte man einen freien Blick auf den Chihuly Garden.

So fuhren wir nach 5 Minuten wieder hinunter und gingen in die Glasausstellung gegenüber.

 

Sensationelle Kunstwerke aus Glas gab es dort zu bestaunen

sofern man mal freie Sicht aufgrund der vielen asiatischen Touristen hatte. 

 

Mit der Monorail fuhren wir ins Zentrum zurück und kauften schnell auf dem Weg ein paar Mitbringsel ein. 

Vorbei am ersten Starbucks überhaupt und der kurzen Schlange kaffeedurstiger Menschen,

schauten wir um die Mittagszeit im Pike Place Market

nach etwas Essbarem. Das hier war uns zu roh und

auf deutsche Bratwurst hatten wir keine Gelüste.

Die Blumensträuße sind eine Augenweide.

Gegessen haben wir letztendlich mexikanische Enchiladas. Da wir keine Muscheln essen, verschmähten wir die Clam Chowder (Muschelsuppe). 

 

Was verbirgt sich denn in dieser gut besuchten Gasse?

Es sind Wände voller Kaugummis. Eklig, Kunst oder beides?

Mittlerweile hatte es 28°C und eine frische Meeresbrise tat da richtig gut. Wir machten uns auf dem Pier

in Richtung der Hafenrundfahrt. Weil noch etwas Zeit war, stöberten wir durch einen Souvenirshop. Sachen gibt’s.

Nun aber noch ein paar Bilder vom Schiff aus.

Nach der Bootstour marschierten wir in die Innenstadt zurück und stiegen dort in den Lake Union Trolley. 

 

Am Lake Union

wollten wir uns die Hausboote aus "Schlaflos in Seattle" anschauen, doch die befinden sich am anderen Ende. Hier gab es nur historische Schiffe

und Wasserflugzeuge.

Wir waren ziemlich lange unterwegs und mein Bein freute sich aufs Ausruhen in der Trolley Bahn und später der Link Rail. 

 

Was für ein herrlicher Sommertag im April. Damit hatten wir in Seattle gar nicht gerechnet und sicherheitshalber sogar Regenjacken im Koffer. 

An der Endstation der Link Rail zeigte sich das Rainerle ähm der Mt. Rainier nochmals unverhüllt.

Im Hotel war zwar endlich der Aufzug repariert, doch wir nahmen weiterhin die Treppe. 

 

Das nächste Restaurant befindet sich im Silver Dollar Casino. Auf die 1,5 km hin und zurück kam es an dem Tag auch nicht mehr an. Es gab ein Steak Special mit Shrimps und das Essen war unerwartet lecker. Das Casino selbst ist sehr klein, bietet nur Kartenspiele an und hat keine Automaten. Aber das war uns egal, denn wir waren nur zum Essen dort.  

So ging nicht nur ein wunderschöner Tag zu Ende, sondern auch die Reise.  

Meine übelste Rückreise ever folgt aber noch und auch das Fazit.  

Übernachtung: Fairfield Inn, Seattle Airport

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