Unser Camp

 

Vom Permit, der Vorbereitung, dem Campground und wichtigen Utensilien

Da der Maze District naturbelassen ist, gibt es dort keine Unterkünfte. Die sehr lange Anfahrt zwingt zum Übernachten und somit packten wir noch einmal unser Zelt, unsere Luftmatratzen usw. in die Koffer.  

 

Vier Monate im Voraus kann man ein Permit beantragen. Eigentlich wollte ich die Chimney Rock Campsite reservieren, doch die war sofort nach Freischaltung belegt. So wichen wir auf den Standing Rock aus, was sich im Nachhinein als der schönere Zeltplatz herausstellte. Pro Nacht bezahlt man 10 $ je Campsite. 

 

Sobald die Kreditkarte mit dem Gesamtbetrag belastet wurde, bekam ich per Mail die Bestätigung und die Backcountry Information. Darin steht etwas ganz Wichtiges, nämlich dass man jeglichen Abfall (auch den menschlichen) mit zurücknehmen muss.  

Das eigentliche Permit bekommt man aber erst vor Ort in der Hans Flat Ranger Station. Dort werden im Schnelldurchlauf nochmals die Regeln (z. B. nicht abseits der Pfade fahren/gehen, nicht auf die biologischen Bodenkrusten treten, kein Lagerfeuer etc.) vorgetragen. Dazu noch die Sicherheitshinweise bzgl. Hitze, Orientierung, kein Handynetz und das alles muss man gegenzeichnen und akzeptieren. Da man in dem Gebiet total von der Außenwelt abgeschottet ist, hatten wir uns im Vorfeld ein Satellitentelefon gemietet.

Es gibt nicht sehr viele Zeltplätze im Land of Standing Rocks oder dem Doll House. Vor zwei Jahren hatten wir noch die ganze Auswahl, doch dieses Jahr waren schon bis Anfang April die meisten belegt.

 

Doch nun zu unserer, mehr als 5 Sterne über uns, Unterkunft. Die jeweiligen primitive Campgrounds sind mit einem Schild gekennzeichnet.

Ist das nicht ein herrliches Fleckchen!?

Man beachte bitte die Außenbeleuchtung.

 

Hier unser Schlafzimmer:

 

Nun die Küche mit Kühlbox, Wasserkanister und zusammenklappbarem Waschbecken.

 Das Esszimmer

und die schöne Aussicht vom Balkon.

 

Aber unser ganzer Stolz war nicht der schön gestaltete Steingarten,

 

sondern dieser stabile Lokus.

 

Das Katzenstreu hat sich übrigens hervorragend bewährt. 

Wir hatten diese Campsite vollkommen für uns alleine und nur zweimal fuhr 50 m weiter auf der Dirtroad jemand winkend vorbei.  

Mit dem Wasserverbrauch muss man allerdings geizen. Die 25 Liter aus dem Kanister mussten für die Tee-/Kaffeezubereitung, Geschirr spülen, Zähneputzen und die Katzenwäsche reichen. Wir hatten aus Deutschland eine Packung feuchter Waschlappen mitgebracht. Aufs Haare waschen und Duschen verzichteten wir zwangsläufig.  

So, nun habt ihr in etwa einen Einblick bekommen, was für ein Aufwand für die Maze betrieben werden muss. 

Als nächstes werden wir die unberührte Wildnis erkunden.

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