Von Vernal nach Moab

Hike: Moonshine Arch

POI: Dinosaur National Monument Quarry Exhibit Hall

 

In der Suite wären wir gerne noch ein bisschen geblieben, so gemütlich war es da. Vom Frühstück hätten wir allerdings ein bisschen mehr erwartet, vor allem keine Plastikteller und Styrobecher.  

 

Wir hatten zwar eine lange Fahrstrecke bis Moab vor uns, doch der Moonshine Arch reizte uns doch sehr und der Flyer sollte uns gute Dienste erweisen. Einzig das Wetter spielte nicht so ganz mit, denn so langsam holten uns die dunklen Wolken vom Norden ein. 

 

In der Stadtmitte bogen wir auf die US 191 gen Norden ab. Doch zuvor stellten wir den Odometer auf 0. Vorbei am Steinaker Reservoir bogen wir nach 6,5 Meilen kurz nach dem Milemarker 359 in der Kurve links in eine Dirtroad ab. Die Road führt nach der Einfahrt etwas abwärts und man kann leicht daran vorbeifahren.

 

Bei 7 Meilen biegt man nach einer kleinen Wash links ab. Hier ist ein Schild angebracht.

 

Die Spurrinnen werden etwas tiefer

 

und die Landschaft farbenfroher.

 

Nach insgesamt 7,8 Meilen steht man vor einem Zaun mit grünen Pfosten.

 

Davor kann man gut parken, denn wenn man nicht gerade einen ATV oder ein geländegängiges Fahrzeug fährt, ist hier Schluss.

 

Das geht nach den tiefen Furchen so steil in die Wash runter, dass wir den neuen Jeep noch schonen wollten und zudem waren wir zum Wandern dort. 

 

Oben auf der anderen Seite der Wash, gingen wir nach rechts auf einem Trampelpfad in Richtung diesem alkovengespickten Felsen, der auf Privatgrund steht.

 

Man kann auch der Dirtroad und den angebrachten Schildern folgen, das ist aber ein bisschen weiter. Ansonsten führt der Pfad entlang dem Privatzaun nach links. Man sieht sehr viele Fußspuren im Sand und kann sich eigentlich gar nicht verlaufen. 

 

Irgendwann führt der Pfad wieder auf die Offroader-Piste und kurz, aber knackig nach oben.

 

Immer wieder finden sich Schleifspuren von Unterböden auf den hellen Steinen. ATV und Jeeps können sogar noch danach geparkt werden.

 

Wahrscheinlich parken ab und zu welche direkt vor der Türe.

 

Je näher wir dem Arch kamen, umso mehr ließ sich die Sonne blicken. 

 

Hier ist er nun, der prachtvolle Moonshine Arch.

 

Hinter dem Arch befindet sich eine Alkove, von der aus man sieht, dass das hintere Ende vom Arch wie abgesägt ist.

 

War das eine tolle Wanderung am Morgen und weil's so schön war, musste ich gleich noch eine Stabilitätsprüfung durchführen.

 

Wir sind um 9:00 Uhr am Parkplatz gestartet und waren um 10:00 Uhr wieder am Auto. Eine kurze, aber durchaus lohnenswerte Wanderung! 

 

Wir setzten unsere Fahrt in Richtung Dinosaur National Monument fort. Viel Zeit für den großen Park hatten wir nicht und deshalb nur Interesse an der Quarry Exhibit Hall.  

 

Was für eine Fundgrube an Dinosaurier Knochen in einer Wand:

Ich wollte schon immer mal mit einem alten Knochen kuscheln ;-).

 

Wirklich klasse gemacht, die Ausstellungshalle. Da schlägt gleich jedes Paläontologenherz höher.  

 

Nach so vielen alten Knochen wurde es Zeit, dass wir unsere Boneless Turkey Sandwiches futterten. Beim Visitor Center hatten wir freie Auswahl an Tischen und Bänken. 

 

Die Fahrt nach Moab über die US 139 zog sich wie Kaugummi und in den Bergen  regnete es ab und zu. Als wir dann auf der Interstate 70 waren, kam der große Wolkenbruch. Das konnte ja heiter werden.  

 

Doch sobald wir auf die US 128 abbogen, zeigte sich die Sonne und bei den ersten tiefroten Felsen, den Fisher Towers,

 

war es ein bisschen wie nach Hause kommen. 

 

Ich hatte aufgrund einer Empfehlung die Kokopelli Suite # 2 für 2 Nächte reserviert. Wir fuhren zuerst zur Rezeption, die sich bei der Kokopelli Lodge befindet. Die Dame, die unbeweglich hinter dem Check-In Tresen thronte, war überfordert, denn es dauerte sehr lange, bis sie endlich die Reservierung fand. Sie zeigte auf das Zimmer gegenüber und gab uns den Code für die Zimmertüre. Leider hat der nicht funktioniert, so dass sie die Klammern lösen musste, mit denen sie anscheinend an den Stuhl getackert war. Aber auch bei ihr funktionierte der Code nicht und sie forderte übers Telefon einen neuen an. Endlich ging die Türe auf und surprise, surprise - das Zimmer war belegt. Glücklicherweise waren die Gäste ausgeflogen. 

 

Jetzt endlich dämmerte es ihr, dass wir nicht die Lodge, sondern die Suite gebucht haben. Das sagte ich ihr doch die ganze Zeit. Man war die vielleicht konfus. 

 

Egal, wir fuhren ein paar Querstraßen weiter zu den schnuckeligen Kokopelli Suites und waren angenehm überrascht. 

 

Wir brauchten keinen Zimmercode, denn die Türe wird mit einem Schlüssel geöffnet. Das Appartement ist liebevoll und kunterbunt eingerichtet. Das Bad mit Dusche ist etwas klein, der Toilettensitz mini, aber sonst gibt's genügend Platz. Da es sich um eine Ferienwohnung handelt, findet nur eine Endreinigung statt.  

 

Nachdem das ganze Gepäck aus dem Auto ins Appartement geräumt war, hatten wir Hunger. Wir gingen runter zur Hauptstraße in Miguel's Baja Grill. Es war Samstagabend und die Leute standen auf dem Gehweg Schlange. Man reservierte uns einen Tisch 45 Minuten später und wir machten in der Zeit einen Bummel durch die Souvenirläden. 

 

Das Essen war gut, jedoch nicht so überragend wie auf Tripadvisor beschrieben. Es fehlte die Würze und so war es unser bisher geschmacksneutralstes mexikanisches Essen und dazu noch überteuert.  

 

Nach dem Essen fuhren wir noch zum City Market und gingen auch in den Outdoor Laden daneben. Letztendlich hatten wir noch mehr Zeugs und alles wurde nur ins Auto gestopft. Das Appartement war so vollgestellt, so dass wir am Abend noch Ordnung schaffen mussten.  

 

Wir waren uns einig, dass wir für solche Aktionen doch langsam zu alt sind und als nächstes einen Erholungsurlaub oder eine Kreuzfahrt ins Auge fassen sollten. 

 

Übernachtung: Kokopelli Suite # 2, Moab

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