Moab

POI: Shafer Trail, Musselman Arch, Potash Road, Lions Back

 

Die Küche in dem Selbstversorger-Appartement ist komplett ausgestattet und so genossen wir die Annehmlichkeiten von fließend Wasser und elektrischem Strom bei der Zubereitung des Frühstücks. Da macht man sich wohl erst Gedanken darüber, wenn eine Zeltübernachtung bevorsteht. 

 

Als erstes fuhren wir in den Canyonlands Nationalpark und holten uns im Visitor Center ein Permit für den White Rim Trail.

 

Den Shafer Trail

 

wollten wir schon so oft fahren, doch immer regnete es. An diesen Tag sollte es endlich klappen.

 

Gleich beim ersten Fotostopp raste ein Tandem an uns vorbei.

 

Da muss man großes Vertrauen in den Partner haben. 

 

Ansonsten waren an dem Sonntag viele Radgruppen unterwegs. Wir kamen uns vor, wie beim Radsonntag der Allgemeinen Ortskrankenkassen. 

 

Während der Fahrt habe eifrig gefilmt und mich dadurch abgelenkt. Als Beifahrerin in Richtung Tal und mit ständigem Gegenverkehr hatte ich oft den direktem Blick in den Abgrund, so dass meine Adrenalinausschüttung auf Dauerfeuer war.  

 

Deshalb gibt's erst wieder ein Bild von unten und da kann man gar nicht glauben, dass da eine Straße hinunter führt, auf der früher LKW's gefahren sind.

 

Auf dem White Rim Trail hielten wir erst einmal am

 

und marschierten die kurze Strecke über Slickrocks bis zum Overlook. Ein Blick nach rechts,

 

ein Blick nach links.

 

Nice und ein paar Meilen weiter befindet sich der  

 

Nachdem wir abwechselnd über den Arch gelaufen sind  und mittlerweile die ganzen Radgruppen eintrafen, fuhren wir die Strecke gemütlich zurück.

Kleiner Hinweis am Rande: Alle kleinen Bilder können durch Anklicken vergrößert betrachtet werden.

 

Die Potash Road ist gegenüber dem gut gegradeten Shafer Trail etwas vernachlässigt und erfordert wie die White Rim Trail Road mehr Bodenfreiheit. Dusty war da aber ein bisschen unterfordert. 

 

Im weiteren Verlauf immer mal wieder ein Blick auf den Colorado

 

und auch mit nur einer Pferdestärke ist die Gegend zu erkunden.

 

Tafelberge ohne Dusty - das geht doch nicht ;).

 

Zum Schluss noch die Verdunstungsbecken zur Kalisalzgewinnung,

 

bevor man auf der US 279 wieder Teer unter den Reifen hat. 

 

Der Jughandle Arch befindet sich direkt an der Straße.

 

Diesen Tag gestalteten wir bewusst ganz gemütlich und nur noch eine Location interessierte mich, der Lions Back.

 

Hier fuhren früher die Wagemutigen mit ihren Jeeps hinunter. Nachdem sich einige tödliche Unfälle ereignet hatten, wurde der Trail gesperrt.  

 

Zum Abendessen waren wir bei ZAX und dort schmeckt das Essen noch immer. Anschließend hieß es, unseren ganzen Krempel im Auto zu verstauen. Heiko befüllte noch den 26,5 Liter-Kanister mit Wasser und ich telefonierte mit einer Bekannten, die zu der Zeit in Escalante war. Ein Treffen wäre schön gewesen, doch leider kreuzten sich unsere Wege nicht.  

 

Übernachtung: Kokopelli Suite # 2, Moab

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