Verzögerungen, die 2.

Von Las Vegas nach Washington

Trails: Gunlock Petroglyphs, Yant Flat

 

An diesen Morgen verabschiedete sich sofort nach dem Einschalten der Hotel-Fön mit einer Stichflamme und Rauch. Na toll und ich hatte noch tropfnasse Haare. Gut, dass ich immer einen Reisefön mit im Gepäck habe.

Als nächstes stand eine Reisebusladung Deutscher vor dem Restaurant und wartete auf den Einlass. Wenigstens wurden sie zum Frühstücken zügig im großen Saal verteilt. Nach dem obligatorischen Omelett holten wir unsere Koffer vom Zimmer und standen doch tatsächlich auf dem Hotelflur im 6. Stock wieder Schlange, da das Reinigungspersonal morgens zur Abreisezeit beschlossen hatte, zwei von vier Aufzügen zu reinigen. Nach 20 Minuten kamen wir endlich unten an und konnten uns auf den Weg machen.

Jedes Mal bei der Fahrt durch die Virgin River Gorge kommt so eine Art Heimatgefühl auf - auf jeden Fall wieder angekommen zu sein.

 

Dazu lege ich immer just-in-time dieselbe CD ein, da das Lied vor Jahren bei unserer ersten Fahrt durch die Gorge zufällig lief. Das ist schon zu einem liebgewonnenen Ritual geworden.

In St. George besuchten wir erst einmal den Eddie Bauer Outlet Shop, denn ich brauchte noch ein paar Wandersocken. Obwohl wir in Utah eine Stunde Zeit einbüßten, machten wir uns auf den Weg zu den Gunlock Petroglyphs. Den Tipp hatte ich von einer Deutschen, die mittlerweile in St. George wohnt.

Dazu fährt man in Richtung Snow Canyon State Park, biegt aber vorher nach Santa Clara ab. Am Ortsende von Santa Clara befindet sich das Jacob Hamblin Home.

 

 

Nach  Jacob Hamblin wurde der Arch im Coyote Gulch benannt und auch der Jacobs Lake an der Zufahrt zum Grand Canyon North Rim. Für eine Besichtigung hatten wir aber keine Zeit eingeplant, denn wir wollten die Petroglyphen suchen. Allerdings hatten wir weder eine Meilen- noch eine Zeitangabe. So waren es noch 10,3 Meilen bis zum Parkplatz der Petroglyphen.

 

Vom Parkplatz aus geht man 50 m die Straße zurück und links den steilen Pfad hoch. Direkt am ersten Strommasten klettert man den Hügel weiter rechts nach oben. Dort finden sich ein paar bemalte Steine, Tonscherben sowie ein Steinkreis.

Auf der Suche nach weiteren bemalten Blöcken hat man immer das Auto im Blickfeld.

 

So toll fanden wir die Location nicht, es sei denn, man interessiert sich für Petroglyphen. Falls man aber in der Gegend ist und keine große Wanderung unternehmen möchte, dann ist es ok. 

Uns kostete der Abstecher ziemlich Zeit, denn wir wollten noch etwas essen gehen und anschließend das eigentliche Tagesziel ansteuern.

Wir entschieden uns für ein kleines Steak im Outback Steakhouse in St. George. Überragend war es nicht, da haben wir schon besser gegessen. Aber wir waren satt und somit gestärkt für die erste Wanderung. 

Doch zuerst mussten wir über die Interstate zur Ausfahrt 22 nach Leeds. Vom Ortsende fährt man kurz eine geteerte, dann aber unbefestigte Straße (überwiegend geschottert) ca. 30 Minuten bis zum Parkplatz des Yant Flat.

Von hier führt ein ehemaliger sehr sandiger Jeep-Trail bis zu den Candy Cliffs. Am Rim angekommen hält man sich links und erreicht nach insgesamt 30 - 40 Minuten Gehzeit Yant Flat. Dort muss man beim steilen Abstieg im losen Geröll aufpassen, damit man nicht ins Rutschen kommt.

 

Das Gebiet ist erstaunlich weitläufig und das Erkunden machte richtig Spaß.

 

Yant Flat ist so eine Mischung zwischen White Pocket und Edmaier's Secret.

 

Man würde nie vermuten, dass sich mit Sicht auf Hurricane in den Bergen oberhalb von St. George so eine Naturschönheit versteckt. 

Wir waren von dem Gebiet begeistert und bereuten es, dass wir vorher die Zeit bei den Petroglyphen verplempert hatten. 

Anschließend fuhren wir eine Ausfahrt zurück nach Washington und checkten dort im Holiday Inn Express ein. Da gerade eine Pizza von Domino's angeliefert wurde,  beschlossen wir, uns später auch eine zu holen.

Nach dem Kauf einer Schaufel im Walmart in Hurricane suchten wir nach Domino's Pizza im Ort und wurden nach zweimaligem Kreisen fündig.

Übernachtung: Holiday Inn Express, Washington

+ Wohlfühlfaktor, leckeres Frühstück

- es gab nichts zu meckern

 

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