Königlich

King of Wings, Ah-shi-sle-pah, Valley of Dreams

Trails: entsprechend

 

Auf diesen Tag hatte ich mich besonders gefreut, denn zum einen waren wir noch nie zuvor in der Gegend um Farmington, zum anderen wollten wir dem König einen Besuch abstatten.

Um den King of Wings, ursprünglich Momo's Wing benannt, wurde lange ein Geheimnis gemacht und man wusste eigentlich gar nicht so recht, ob es ihn wirklich gibt oder es nur ein Mythos ist. Dann wurden vor ein paar Monaten die GPS Daten im Netz veröffentlicht.

Der King thront 40 Meilen südlich von Farmington in der Nähe der Ah-shi-sle-pah Wash. 10 Meilen davon sind eine breite Schotterpiste, doch dann muss man ca. 1 Meile bis zur Parkmöglichkeit am Windrad durch tiefe Spurrinnen fahren, die der Spoiler des Traverse fast nicht verkraftete.

 

Anschließend suchten wir uns einen Durchgang durch den Weidezaun und dann ging es relativ eben 2 km durch die Steppe bis zu dem Badland hinunter. Was für eine unwirkliche Landschaft.

 

Doch zwischendurch finden sich einzelne Hoodoos und sonstige Steingebilde,

 

viele ausgebleichte versteinerte Baumstümpfe und ein Wartebereich für Aliens ;-).

 

Doch dann, das Ziel fest vor Augen, wanderten wir dem geflügelten König entgegen. Noch ein kurzer Anstieg auf den Lehmhügel,

 

schon übte ich mich im Hofknicks 

 

und Heiko "unterstützte" ihn.

 

Ist das nicht ein Prachtstück mit seinem 3 m langen Flügel!?

 

Da müssen seine Kollegen in der Umgebung noch etwas wachsen.

 

Ich war wieder einmal zutiefst beeindruckt, was die Natur so hervorgebracht hat.

Für den Hin- und Rückweg zum Auto brauchten wir zwei Stunden. Anschließend fuhren wir zur As-shi-sle-pah Wash weiter und waren gespannt, was sich dort so alles versteckt.

Der erste Blick von oben versprach nicht viel,

 

doch dann diverse Champignonzuchtstationen ;-) in der Wash.

 

und hier trägt man äußerst schmalkrempige Hüte ;-).

 

Wir waren eine Stunde unterwegs, doch so richtig begeistern konnte ich mich nicht.

Aber wir hatten noch ein anderes Gebiet gelistet - das Valley of Dreams. Dafür muss man auf Navajo Land parken, doch wir haben keinen getroffen, den wir um Erlaubnis fragen konnten.

Das Wetter wurde an dem Nachmittag stürmisch und etwas unbeständig. Deshalb beschleunigten wir unsere Schritte etwas. Auf dem Weg ins Valley kommt man an einem kleinen Seitental vorbei.

 

Nach 15 Minuten ein erster Blick ins Valley of Dreams.

Valley of Dreams
Valley of Dreams

 

Wir begannen, das Tal von der linken Seite zu erkunden und standen als erstes vor einem hohen Hügel, der aussah, als hätte man ihn mit Ziegelbruch übergossen.

 

Das Valley of Dreams vereint alle Farben

 

und alle Formen.

 

Je weiter wir das Gebiet erkundeten, umso filigraner wurde das Gestein.

 

Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass ich mich inmitten von Tropfsteinen ohne Höhle befinde

 

und immer wieder fanden wir versteinertes Holz.

 

Wäre es nicht immer stürmischer geworden, dann hätten wir noch mehr Zeit im Tal der Träume verbracht. Doch so marschierten wir schnell wieder zurück zum Auto. Für den Hinweg brauchten wir 1/2 Stunde, dort waren wir 1/2 Stunde und für den Rückweg nochmals 1/2 Stunde.

Ich hätte nie gedacht, dass mich die Badlands in den Weiten des San Juan Basins so begeistern würden. Vor allem der King of Wings und das Valley of Dreams waren die Highlights an diesem Tag.

Am Abend gingen wir in Farmington ins Golden Corral zum Essen.

Übernachtung: nochmals Comfort Suites, Farmington

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