Indian Canyons -> 29 Palms

Nach dem Auschecken fuhren wir nochmals zum Spa Resort Casino und stürmten das Büffet. Gut gestärkt wollten wir die Indian Canyons in Angriff nehmen.

 

Unser erstes Ziel war der Tahquitz Canyon, der sich vor den Toren von Palm Springs befindet.

 

Am Parkplatz war um 9 Uhr schon einiges los und viele kamen bereits von der Wanderung zurück, da es schon sehr heiß war.

 

Über den Eintrittspreis von 12,50 $ pro Person waren wir erstaunt. Wir bekamen eine Broschüre (trail guide & locations of interest) sowie ein blaues Bändchen ums Handgelenk, worauf ich gleich erfreut "oh, all inclusive" sagte. Der Ranger scherzte mit und meinte, dass alle Drinks und Meals am Wasserfall frei wären. Na dann - Sonnenhut und Sonnenbrille auf - und los marschiert.

 

Der Trails ist teils ein Rundweg und führt moderat durch den Canyon.

 

Der Weg kreuzt ab und zu den Creek.

1830 bauten die Cahuilla Indianer eine Vorrichtung, um das Wasser ins Dorf zu leiten.

1947 wurde oberhalb des kleines Wasserfalls eine geologische Messstation (das Metallrohr) errichtet.

Nach ca. 1 Meile erreichten wir den Wasserfall, der laut Überlieferung ein energiespendender Ort sein soll.

Wir suchten auf dem Rückweg den Sacred Rock nach den zwischen 1000 und 1600 Jahre alten Petroglyphen ab.

Nach zwei Meilen waren wir zurück an der Ranger Station.

Ich fragte den Ranger nach den Eintrittspreisen der Indian Canyons. Normalerweise kostet es die 9 $ pro Person, aber wenn man das blaue Bändchen dran lässt, spart man jeweils 1 $.


An der Einfahrt zeigten wir unser Handgelenk vor, löhnten 16 $ und bekamen eine Schere, damit wir die Bänder abschneiden können. Diese wurden einbehalten.


Ein Blick auf den Flyer und wir entschlossen uns, zuerst zum Andreas Canyon zu fahren. Puuh - war das um 10 Uhr morgens schon heiß.

 

Wir entschieden uns für den Andreas Canyon Trail, der etwas schattenspendend am Creek entlang führt. Von diesem gibt es leider nur ein Beweisfoto, da sich die Kameraeinstellung unbemerkt beim Herausnehmen aus der Tasche verstellt hatte.

 

So wurde aus dem Andreas Canyon kurzerhand der blaue Canyon ;-).

Anschließend fuhren wir zum Palm Canyon weiter.

 

Da es so heiß war, holte ich im Visitor Center erst einmal ein Gatorade, wir setzten uns kurz in den Schatten und schauten den Kolibris zu.

Neben dem Visitor Center, also hinter den Pit-Toilets, befindet sich gleich der kurze Trail zu den West Fork Falls.

Wir gingen zum Canyon hinunter. Die Palmen spendeten aber kaum Schatten und nach zwei Meilen kehrten wir um. Es ist bestimmt interessant dort zu wandern, doch nicht bei diesen Temperaturen.

Am frühen Nachmittag fuhren wir nicht direkt nach 29 Palms, sondern machten einen Umweg über Pioneertown.

 

Die Movietown wurde 1946 errichtet. Die jetzigen Einwohner hegen und pflegen ihre kleine Westernstadt. Es gibt dort ein Restaurant und einen Shop. In den Sommermonaten finden sonntags Wild West-Vorführungen statt.

Das Örtchen hat ein gewisses Flair, doch so langsam wurde es für uns Zeit, aufzusatteln.

 

Wir fuhren nach Landers weiter. Dort befindet sich das Integratron. Darauf bin ich bei
der Reiseplanung im Internet gestoßen und war mächtig gespannt.

Integratron
Integratron

Wir fuhren aufs Gelände und gingen ins Office. Die Kuppel war eingezäunt und am Zaun war ein Schild angebracht "sound bath in progress". Ich wollte es genau wissen und fragte, ob wir mal rein dürfen.


HIIIILLLLFE, war die Tussi zickig. Nur wenn wir einen Termin vereinbart hätten.
Öffentliche "Soundbäder" finden nur zweimal monatlich mittwochs statt und ich könnte mich im Internet informieren, wie das alles funktioniert. Sie drückte mir dann noch zwei Infokärtchen in die Hand, da sie dringend nach Hause musste.

 

Auf dem Kärtchen steht geschrieben, dass der Dome auf einem starken geomagnetischen Feld errichtet wurde. Sein Erbauer war ein Spinner Visionär, der Instruktionen von Außerirdischen erhielt. Leute, die in den Dome gehen, erleben Zeitreisen und kommen verjüngt wieder raus.

 

Auch wenn ich drei Tage zuvor ein Jahr älter geworden bin, war
ich zu so einem Selbstversuch doch nicht bereit ;-).


Kopfschüttelnd stiegen wir ins Auto und fuhren in Richtung 29 Palms.


Im Hotel hat man uns die Steaks vom 29 Palms Inn Restaurant empfohlen und die Empfehlung hatte sich gelohnt.

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