Snow Canyon State Park

Wir hatten an diesem Tag ein Permit für die CBS und wollten uns an der Zufahrt mit Astrid und Christian treffen.

 

Doch die Wettervorhersage traf voll ins Schwarze - es hatte geschneit!

Unter diesen Umständen kam es wieder nicht zum Treffen und uns blieb nur die Flucht ins Tal nach St. George. Dort herrschte richtiges Aprilwetter. Regen, Schnee und kurze sonnige Abschnitte wechselten sich ab.


Gut, dass es dort Outlets und was zu essen gibt. Shoppen macht schließlich hungrig und wir entschlossen uns, endlich mal das Chuck-a-Rama Buffet zu testen. Davon waren wir dann gar nicht begeistert. Die Qualität der Speisen mag vielleicht etwas besser als im Golden Corral sein, doch die Auswahl ist dürftig.

 

Da wir uns ein Dessert genehmigt hatten, war Bewegung zwingend notwendig. Also fuhren wir zum Snow Canyon SP, den wir 10 Tage zuvor nur kurz besucht hatten.

 

Vor dem Parkeingang befindet sich ein traumhaftes Wohngebiet und den schönsten Verkehrsinseln Utah's mitten im Kreisverkehr.

Am Eingang bezahlten wir wieder 6 $ und fuhren ganz durch den Park, denn wir wollten uns die Trails von oben nach unten abklappern.

 

Unser erster Halt war am Whiterocks Trail. Hier gingen wir bis zum Whiterocks Natural Amphittheater.

Ein bisschen so wie Edmaier's Secret aus weißem Sandstein.

Das war so windig und kalt, dass wir schnell zum Auto zurückgingen.

 

Auf dem Weg zum Lava Flow Overlook Trail erhielten wir den Beweis, dass der Park nicht nur nach einem Herrn Snow benannt wurde, denn es schneite im Snow Canyon.

 

Als wir am Parkplatz eintrafen, war der Spuk wieder vorbei und wir folgten dem früheren Lavafluss. Teilweise ist es dort ganz schön löchrig.

Von weitem zogen uns die gescheckten Felsen an.

Deshalb stiegen wir erst ein Stück zum West Canyon ab.

Wir wollten aber ganz nach oben und so liefen wir zurück, bis wir auf dem Whiterocks Trail abzweigen konnten.

Die nächste Station waren die Petrified Dunes, auf denen man treppenartig nach oben gehen kann. Etwas besser hat uns die Düne etwas abseits gefallen.

Zum Schluss spazierten wir noch über die Sanddünen.

Trotz einem so kalten und windigen Nachmittag konnten wir den Park ausgiebig erkunden. Er hätte seinem Namen nicht alle Ehre machen müssen - wir wären auch mit Sonne zufrieden gewesen ;-). Doch das Wetter kann man leider nicht ändern und bestimmt ergibt sich irgendwann die Gelegenheit, den Park nochmals und nicht nur als Alternativziel zu besuchen.

 

Wir checkten im

 

Übernachtung: Chalet Motel, St. George


Note: gut

 

ein. Das Motel hatte ich am Vorabend aufgrund positiver Tripadvisor-Bewertungen gebucht. Wir wurden auch nicht enttäuscht, denn die Zimmer sind sehr groß, frisch renoviert und einige haben eine Küchenzeile (ohne Kaffeemaschine) dabei.

 

Nun war es auch Zeit, unsere unbenutzte Schaufel im Home Depot zurückzugeben, denn unwegsame Gebiete standen nicht mehr auf dem Programm.

 

Irgendwie hatten wir Gelüste auf Pizza und die ist an einem Sonntag in einer Mormonenstadt nicht leicht zu bekommen. Außer den großen Kettenrestaurants hatte alles geschlossen. Domino's und Brick Oven Pizza gibt es dort nicht mehr. Aber wir wurden nach 5 Meilen doch noch fündig und mit einer absolut leckeren Pizza belohnt.

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