Farnsworth- und Chute-Canyon, Morning Glory Bridge

Um Punkt 6 Uhr waren wir an diesem Morgen im Frühstücksraum vom River Terrace Inn. Zwei Mexikaner stürmten auf uns zu und fragten, was wir gerne zum Frühstück hätten. Der eine zählte in einer Windeseile alle möglichen Variationen einschließlich der mexikanischen auf und damit er aufhört, bestellten wir der Einfachheit halber nur scrambled eggs. Den Rest konnte man sich vom Buffet nehmen und das war so umfangreich und lecker, dass wir nicht widerstehen konnten.

 

Um 7 Uhr waren wir in Richtung Goblin Valley, bogen dort am Abzweig nach rechts auf eine Dirt Road ab und fuhren 2,3 Meilen bis zur Parkmöglichkeit. Nach einer Meile kreuzt man den North Temple Wash und danach weist ein Schild darauf hin, dass ab hier die Piste nicht mehr instand gehalten wird. Wir konnten allerdings keinen Unterschied feststellen. Aber eine heikle Stelle gibt es zwischendurch. Mit HC und im Schritttempo ist das jedoch kein Problem.

Kurz darauf ist man am Trailhead zum Farnsworth Canyon.

 

Um zum Canyon Eingang zu kommen, muss man in eine Wash hinabsteigen.

 

Von dort aus folgt man der Wash und ist schnell in den Narrows.

Der kleine Slot-Canyon ist recht breit und nicht so interessant wie z. B. der Little Wild Horse Canyon. Das Gebiet vor den Narrows mit den versteinerten Sandhügeln fanden wir interessanter.

 

Nach einer Stunde und 20 Minuten waren wir wieder am Auto.


An der Kreuzung fuhren wir nun weiter in Richtung Temple Mountain und bogen
dann links in die Behind-the-reef-Road ab.

 

Unser nächstes Ziel war der Chute Canyon, den wir nach 6,3 Meilen auf der unbefestigten Straße erreichten.

 

Der Chute Canyon zeigt anfangs dieses typische Riffgestein,

aber mit dem Crack Canyon in der Nähe kann er nicht mithalten.

 

Nach einer Stunde herausforderungsfreiem meditativem Gehen (das ist der Zustand, wenn man über die eigenen Füße stolpert) in großartiger Kulisse

sind wir zurück gelaufen.

 

Wir fuhren nach Moab weiter und weil es noch so früh war, bogen wir an der UT128 ab. Unser nächstes Ziel war der Negro Bill Canyon mit der Morning Glory Bridge.

 

Nach 3,1 Meilen waren wir am Parkplatz und dieser war an einem sonnigen Samstag natürlich voll. Sandy hat sich dazwischen gequetscht und wir konnten wieder die Wanderschuhe anziehen.

 

Der Weg durch den Negro Bill Canyon führt am Creek entlang

und dieser muss auf dem Hin- und Rückweg jeweils 8 x überquert werden.


Das ist aber ganz unproblematisch, da der Bach nicht tief ist.

Es ist unglaublich, wie viele Frauen uns in Badelatschen entgegen gekommen sind. Wir kamen uns in den Wanderschuhen richtig deplaciert vor ;-). In diesem unebenen Gelände und dazu noch die glitschigen Steine über den Creek, da hätte ich mir in Flip Flops die Beine gebrochen.

 

Eine kleine Klettereinlage muss leider sein, doch dann steht man vor der imposanten Steinbrücke, der Morning Glory Bridge:

Leider waren wir am Nachmittag dort und die Brücke lag im Schatten.

 

Wir wollten uns an diesem Tag noch mit Bekannten in der Moab Brewery zum Essen treffen, doch daraus wurde leider nichts, da die Beiden noch unterwegs waren.

 

In der Brewery standen die Leute Schlange und wir bekamen zu zweit gerade noch einen Tisch. Dort ging es wie in einer Großkantine zu und das Essen hat überhaupt nicht geschmeckt. Kurzum, der Brauereibesuch hat sich auch vom Bier her nicht gelohnt.


Unterkunft: Sleep Inn, Moab

 

Note: gut

Sleep Inn
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