Hickman Bridge und Cassidy Arch im Capitol Reef Nationalpark

Um 6 Uhr bin ich aufgewacht und war ein Jahr älter. Das lag wohl daran, dass ich an diesem Tag Geburtstag hatte.


Aber statt feiern, treibt's mich in die Wildnis. Nach einem minimalistischen Frühstücksbuffet im Rodeway Inn fuhren wir im Capitol Reef Nationalpark zum großen Parkplatz am Hwy 24. Unser erstes Ziel, sozusagen zum Warmmachen, war die Hickman Bridge.

Der Weg führt moderat nach oben und kontrastreich präsentiert sich das schwarze Lavagestein inmitten der weißen Felsen.

Nach 1,25 Stunden und 3,4 km Fußmarsch waren wir wieder am Auto, packten einige Wasserflaschen in den Rucksack, denn nun stand der Frying Pan Trail auf dem Programm. Wir hatten uns einiges vorgenommen, denn wir wollten diesen bis zum Cassidy Arch und zurück laufen.

Der Weg beginnt gegenüber dem Parkplatz und führt gleich nach oben. Oberhalb vom Cohab Canyon steigt der Trail stetig an.

Nach diesem Felsen führt der Weg etwas abwärts, aber nur etwas.

Da aber 3/4 der Wegstrecke bergauf gehen, führt das unwillkürlich zur Schnappatmung und das sieht dann so aus ;-).

Wir hatten das Gefühl, der Aufstieg nimmt kein Ende und bei diesem Ausblick nach unten zur Straße, kann man die Höhe einschätzen.

Drei Stunden später trafen wir dann am Cassidy Arch ein.

Er wurde nach Butch Cassidy benannt und befindet sich oberhalb der Grand Wash.

Gut, dass der Rückweg überwiegend bergab ging und man wunderbare Ausblicke ohne Schnappatmung genießen konnte.

Wir haben für die 14 km (hin und zurück) sechs Stunden gebraucht. Der Bratpfanne- Trail ist wunderschön, jedoch sehr anstrengend und im Hochsommer keinesfalls zu empfehlen. Bei uns waren es nur 20°C, doch in dieser Höhe ohne Schatten bergauf zu gehen, stelle ich mir im Sommer nicht gerade prickelnd vor.

 

Nach der Wanderung fuhren wir nach Escalante weiter und checkten wieder einmal im Circle D ein. Diesmal gönnten wir uns für zwei Nächte Zimmer 1 - die Suite, da die restlichen Zimmer schon ziemlich abgewohnt sind.

 

Zum Abendessen freuten wir uns auf ein anständiges Steak im Cowboy Blues. Leider hatte 2011 der Besitzer gewechselt und das Steak schmeckte überhaupt nicht. Wenigstens hatten wir noch eine Flasche Wein im Gepäck und konnten mit Pappbechern auf die tolle Wanderung und meinen Geburtstag anstoßen.

Unterkunft: Circle D, Escalante

 

Note: gut

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