The ABC-Tour 2012

Herzlich Willkommen zu unserer ABC-Tour im März 2012, die uns wieder einmal in unseren Lieblingsbundesstaat Utah führte.


Wir sind nicht als Erstklässler gereist, denn in unserem Falle steht das ABC für Arches, Bridges & Canyons.


Doch zuerst zur Realisierung dieser Reise: Eigentlich wollte Heiko nach Teneriffa zum Wandern. Eigentlich! Anfangs waren 2011 die Flugpreise in die Staaten so gesalzen, dass er die größeren Chancen hatte.


Obwohl ich fast täglich die Preise verglich, entging mir kurzfristig ein Schnäppchenangebot der Lufthansa. Da mailte mich Christian, ein befreundetet Offroader, an und fragte, ob wir auch schon gebucht hätten. Jetzt war Eile geboten und Heiko musste sich innerhalb einer Stunde gegen Teneriffa entscheiden.


So kam es, dass wir am Anfang März die Plätze hinter unseren Bekannten auf dem LH-Flug nach San Francisco belegten. Die Tour selbst mussten wir gar nicht groß planen, denn wir hatten von den vergangenen Jahren so einige Ziele offen, die wir wetterbedingt nie erreichten.

 

Wieder einmal sind wir viel gewandert, um ehrlich zu sein, mehr und anstrengender denn je.

Einen Tag vor dem Abflug checkte ich online ein und erlebte eine Überraschung. Die Sitzplätze auf dem LH-Flug stimmten überein, doch auf dem Anschlussflug mit der United Airlines nach Las Vegas waren wir über mehrere Sitzreihen verteilt. Ich kontaktierte die LH, doch die hatte keinen Zugriff auf die United. Daraufhin rief ich bei der United an, da deren Homepage gerade überarbeitet wurde. Leider ohne Erfolg! Wir beschlossen, am Flughafen direkt zum United Schalter zu gehen und die Bordpässe ändern zu lassen.

 

Wir hatten Glück und ein netter Angestellter platzierte uns auf dem Anschlussflug nebeneinander. Da United immer noch Softwareprobleme hatte, dauerte der Vorgang ziemlich lange. So waren wir erst kurz vor dem Boarden am Gate und trafen dort Astrid und Christian.

Dank Inseat-Entertainment und dem Quasseln mit den Beiden verging die Zeit wie im Flug. In San Francisco trennten sich unsere Wege, da die Trumans von dort starteten und wir noch den Anschlussflug nach Las Vegas hatten.

 

Nun waren wir wieder im gelobten Land und schon der erste Toilettenbesuch bestätigte dies: Hauchdünnes Knüllpapier, breite Schlitze an den Türen sowie 50 cm Luft unter den Türen.

 

Nach 1,5 Stunden durften wir endlich nach Las Vegas weiterfliegen. Der Kapitän wies uns noch auf der Startbahn auf einen unruhigen Flug hin. Es wäre über den Bergen "very bumpy" und der Anflug in Vegas wegen starker Winde extrem schwierig.

 

Ich weiß schon, warum ich bei Inlandsflügen darauf bestehe, dass Heiko neben mir sitzt. Zum einen habe ich doch etwas Flugangst und zum anderen saßen wir mal auf dem Weg nach Charlotte getrennt und die Maschine geriet in solche Turbulenzen, dass das Cola aus meinem Becher in den Schritt des Sitznachbarn schwappte. Ich konnte nix dafür und der Amerikaner nahm es mit Humor: "Lieber eine nasse Hose, als tot" waren seine Worte.

 

Doch nun zurück zum aktuellen Flug. Kaum waren wir in der Luft, setzte der Pilot noch einen drauf und bat die Stewardessen, schnell noch die Getränke auszuteilen, da es in 15 Minuten "very very bumpy" wird.


Mein T-Shirt war schon nassgeschwitzt, doch noch war alles im grünen Bereich. Beim Landeanflug über dem Red Rock Canyon ruckelte die Maschine zweimal kurz (jede Dirtroad ist schlimmer) und die Landung war butterweich. Ihr könnt euch vorstellen, dass Miss Sweat T-Shirt den sadistischen Piloten am liebsten an den Ohren aus dem Cockpit gezogen hätte ;-).


Bei Alamo waren wir die Einzigen und somit schnell abgefertigt. In der Choiceline befanden sich nur 2wd-Geländewagen. Daraufhin überzeugte ich einen Mitarbeiter, dass wir unbedingt einen 4 x 4 bräuchten und so stibitzte er einen Jeep Liberty mit 1440 Meilen bei National. Soviel Einsatz wurde natürlich belohnt.

 

So kamen wir zu unserer SANDY, die uns ein robuster und pannenfreier Begleiter war.

Wir fuhren erst einmal zum South Point Hotel und waren positiv überrascht. Das Hotel liegt zwar weitab vom Strip, doch es hat sehr geräumige Zimmer und ein tolles Buffet. Das haben wir gleich getestet.

 

Der Jetlag wollte es so, dass wir um 1 Uhr in der Nacht hellwach waren. Also fuhren wir zum nächsten WalMart an der East Tropicana Avenue und versorgten uns mit dem Nötigsten.

 

Allerdings war dies der am schlechtesten sortierte WalMart auf unserer Reise überhaupt. Aber wenigstens macht shoppen müde und so konnten wir noch drei Stunden schlafen, bevor wir nach einer weiteren Stärkung am Buffet in Richtung Utah starteten.

 

 

Hotel
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