Ding and Dang Canyon

Die Sonne hatte endlich ein Einsehen, dass es so nicht weiter gehen konnte.

Wir starteten sehr früh in Green River, fuhren in Richtung Hanksville und bogen auf der 24 zum Goblin Valley ab. Welch herrliches Panorama mit tiefblauem Himmel, den roten Felsen und den Schneebergen im Hintergrund.

Wir ließen das Goblin Valley und den Felsen im wahrsten Sinne des Wortes links liegen und fuhren weiter in Richtung Little Wild Horse Canyon.

Nach dem Parkplatz vom Little Wild Horse Canyon sind es nur noch 1,3 Meilen durch eine Wash, bis man an der Parkmöglichkeit der Ding and Dang Canyons ankommt.

Die Ding and Dang Canyons gehören zu den technischen Slot Canyons, d. h. einige Dryfalls und Hindernisse können nur mit Seil überwunden werden. Das war uns schon bewusst, doch wir wollten den Canyon – soweit wie uns möglich – erkunden.

 

Nach 15 Minuten Fußmarsch durch eine Wash erreicht man den Abzweig nach rechts zum Ding Canyon und nach links zum Dang Canyon. Wir gingen zuerst in den Dang Canyon.

Nach weiteren 10 Minuten steht man vor einem Dryfall, der einem betonierten Damm ähnelt.

Anschließend kommt ein Dryfall, an dem ich fast gescheitert wäre.

Nachdem wir hier 15 Minuten verplempert hatten, weil ich zwar raufgekommen, jedoch nicht wieder runter gekommen wäre, hatte Heiko zwischenzeitlich einen Umgehungsweg über die Felsen für mich erkundet und weiter ging's.

An dieser Stelle kehrten wir um, da war die Felsstufe einfach zu hoch.

Am Abzweig machten wir uns auf den Weg zum Ding Canyon. Hier folgt man der Wash ca. 30 Minuten.

 

Dann kommt man zu einem steilen Dryfall, bei dem ich meinen 4wd zuschalten musste ;-) .

 

Im weiteren Verlauf lagen viele Steinplatten herum

und schon bald kommt die erste Slotpassage.

mit kleineren Hindernissen und einem hohen.

Hier stand ich davor und konnte die 3 oder noch mehr Meter einfach nicht hinauf. Heiko hatte es geschafft (der hat schließlich auch lange Beine) und sagte: "Schade, dass du das nicht sehen kannst". Das war Ansporn genug und irgendwie bin ich dort hochgeklettert. Als ich ihn fragte, was denn so interessant wäre, war er so erschrocken, als ich hinter plötzlich ihm stand und konnte es nicht glauben, dass ich das geschafft habe. Auf dieses Hindernis war ich nämlich neugierig:

Das Wasserloch war ziemlich tief und der Felsblock dahinter ziemlich hoch. Hier kehrten wir um und waren nach einer Stunde wieder am Parkplatz.

Nachdem wir unsere Sandwiches gegessen hatten, machten wir uns auf die sechsstündige Fahrt nach Mesquite in Nevada. Hier fuhren wir beyond the reef

na ja eigentlich die Temple Mountain Road, eine Dirtroad durch den San Rafael Swell vorbei am Temple Mountain 

bis zur Interstate 70. Am Abend erreichten wir Mesquite und quartierten uns im

 

Logis:  Falcon Ridge Hotel, Mesquite

Note: gut

ein.

 

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