Hole in the Rock Road

Trotz Jetlag hatten wir an diesem Tag den Wecker gestellt, um uns um 5 Uhr in völliger Dunkelheit auf den Weg zum Coyote Gulch zu machen.

 

Die Hole in the Rock Road (kurz HITTR) war komplett gegradet und so erreichten wir die Fortymile Ridge nach einer Stunde. Dort biegt man links ab und fährt die zum Schluss sehr sandige Piste nochmals 6,84 Meilen bis zum Parkplatz.

Bei Sonnenaufgang machten wir uns auf den 45minütigen Fußmarsch zum
Canyonrand. Mindestens die Hälfte davon im tiefen Sand.

Und da wollten wir runter:

Doch wo ist der Zugang, der Crack-in-the-wall? Aha ... rechts ist der Riss in der Felswand.

Heiko ging vor und als er die Spalte sah, rief er: "Oh, oh – da wirst du
wohl nicht runter steigen".

 

In den Beschreibungen steht immer, dass Leute mit Klaustrophobie (die habe ich nicht) nicht durch wollen, aber dass man erst mal 3 Meter runter klettern muss und ich die eventuell auf dem Rückweg nicht mehr rauf komme ... , davon spricht keiner. Der alternative Ausstieg am Jacob Hamblin Arch ist sehr steil, nicht ungefährlich und Adrenalin- ausschüttung hatten wir auf dieser Reise auch schon reichlich.

 

Während wir überlegten, kamen zwei Wanderer vorbei und der Jüngere
hatte wahrscheinlich Angst vor der Enge, dafür aber keine Höhenangst.

 


Da mag der Coyote Gulch der schönste aller Canyons sein, doch ich hatte einfach Schiss.

 

Auf dem Weg nach unten (auf dem Rückweg natürlich nach oben) muss auch eine 200 m lange Sanddüne bewältigt werden.

Ein letzter Blick zurück in den Canyon und wir machten uns auf den Rückweg.

 

Natürlich etwas enttäuscht, fuhren wir die HITRR weiter bis zu Utah‘s Ayers Rock, dem Dance Hall Rock:

Was für ein friedlicher Platz.

Der Dance Hall Rock hat uns voll und ganz begeistert und wenn man ihn erklimmt, dann gibt es einiges zu entdecken:

Wir haben uns dann einen geeigneten Abstieg gesucht. Das ganze Felsmassiv ist super und die Erkundung hat total Spaß gemacht.


Anschließend fuhren wir die HITRR noch 10 Meilen weiter, doch die waren recht langweilig, also sind wir nach Escalante zurück gefahren.


In Escalante hatte sich der Versorgungsnotstand eingeschlichen. Gleich vier Restaurants hatten geschlossen.

 

Nachdem wir am Vorabend die Pizza von den Outfitters probiert hatten, gingen wir nun ins Prospector Restaurant und es war erstaunlich gut!

 

So verlief dieser Tag zwar nicht wie geplant, doch gefallen hat er uns dennoch.

 

Logis: CircleD, Escalante

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