Organ Pipe Cactus NM und

das GILA MONSTER

Der Tag begann für mich mit einem Frühstück beim Goldenen M und Heiko trank sich an einem Becher Schwarztee satt. 

Die Strecke von Gila Bend zum Organ Pipe ist gemütlich zu fahren. Mit Staus ist in dieser Gegend nicht zu rechnen. Die Border Patrol hatte irgendwo dazwischen ein Schild platziert, doch zu sehen war niemand.  

Nach einer Stunde erreichten wir das Visitor Center. Da staute es sich vor der Kasse. Eine neugierige Rangerin fragte jeden aus: "Wo kommst du her? Wie lange bleibst Du? ....blablabla". Wir verdrehten schon die Augen und waren froh, dass sie nicht noch einen ausführlichen Lebenslauf verlangte. 

Egal, was soll’s – als Fan der riesigen Westernkakteen bin ich doch endlich im 7. Saguarohimmel angekommen.  

Den Puerto Blanco Drive fanden wir nicht so interessant, denn er ist leider nur ein kurzes Stück befahrbar.

Den Ajo Mountain Drive hätte ich dafür 2 x fahren können. Das ist die schönste Einbahnstraßen im Südwesten!

Zwischen dem Arch Canyon

und Bull Pasture stand ein Fahrzeug auf der Straße. Davor winkte ein Mann ganz aufgeregt und stoppte uns. Sein Begleiter stand am Straßenrand und gerade als ich fragen wollte: "what do you see?" rief ich schon aufgeregt – ein GILA MONSTER !

 

Auto aus, Camera geschnappt, hinter den Männern und dem Gila Monster her.

 

Das Gila Monster ist der einzige giftige Lizzard in den USA und selten zu sehen. Nur in den Monaten März und April ist die nachtaktive scheue Krustenechse tagsüber unterwegs. Sie bewegt sich relativ langsam und greift nur an, wenn man sie aufs äußerste reizt. Wenn sie aber zubeißt, dann wird das Gift durch Kaubewegungen eingebracht und sie lässt ihr Opfer nicht mehr los.

Wie die Paparazzi sind wir dem armen Tierchen gefolgt,  bis es sich endlich im Gestrüpp in Sicherheit bringen konnte.

Die meiste Zeit verbrachte ich jedoch damit, Saguaros abzulichten. 

In Why hielten wir im Golden Hasan Casino. Dort gibt es einen konkurrenzlosen Imbiss. Für 3,99 $ bestellte ich mir Chicken Nuggets (alternativ gibt’s noch Wings) mit Pommes. Von dieser Portion wären wir beide ausreichend satt geworden. Das meiste davon landete jedoch im Müll, den Heiko blieb bei Joghurt und Banane. 

Auf dem Weg nach Tucson war ich schon auf die dortige Unterkunft gespannt. Bis kurz vor unserer Abreise hatte ich im Internet immer wieder die Zimmerpreise verglichen. Plötzlich sah ich 19,99 $/Nacht im Comfort Inn. Kann nicht sein?! Die Bewertung ist in Ordnung und der reguläre Preis liegt bei 99 $. Ich reservierte 2 Nächte und war immer noch skeptisch. Beim Einchecken fragte ich vorsichtig, wo denn der Haken sei? Da musste der junge Mann so lachen und beruhigte mich. Es lag an einem Tag eine Fehlprogrammierung vor und ich bin zufällig darauf gestoßen. Also schnell die Koffer ins Zimmer gebracht, denn nach dem Monster wollten wir jetzt auch noch die weiße Taube sehen, die Mission San Xavier del Bac.

Die Mission schließt Punkt 17 Uhr die Tore! Wir haben es gerade noch geschafft. 

Dieses Prachtstück sowie das Desert Diamond Casino befinden sich in einem Reservat und sind nicht all zu weit voneinander entfernt. Ich wusste, dass es dort ein Buffet gibt. Das Abendessen war gesichert und ich kann das Buffet nur empfehlen.  

Wieder ist ein schöner Reisetag vorbei und wir freuen uns schon sehr auf den nächsten. 

Logis: Comfort Inn (West Grant Rd), Tucson

Note: gut

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