Saguaro Tour 2010 -

from the ocean into the desert

Wir  hatten einen Direktflug mit der Lufthansa von Frankfurt nach Los Angeles gebucht. Nach all den Jahren mit verschiedenen amerikanischen Airlines und den Zwischenlandungen, waren wir schon sehr auf die Lufthansa gespannt. Und dass kein Inseat-Entertainment vorhanden war (ausser in der 1. oder der Business-Class), konnte man mit einem guten Buch verschmerzen. Mit einer Stunde Verspätung hoben wir endlich in Richtung Los Angeles ab. 

Über den Service konnte man nicht meckern. Alkoholische Getränke waren noch frei. Bei den US-Airlines mussten wir jedesmal 5 $ löhnen. Na dann mal einen Becher Blubberbrause, denn das hilft vorübergehend auch gegen die Flugangst.

Als das Essen auf Rädern anrollte, hatte ich schon Chi .. auf den Lippen. Da fragt mich die Stewardess „Fisch oder Gulasch" !!??? Man, hat die mich kurz aus dem Konzept gebracht. Wir entschieden uns für das Fischfilet, gebettet auf Bandnudeln und Spinat. „Darf’s noch ein Bailey’s oder Cognac sein?" Spätestens da hatten wir das Airline-Rating nach oben gesetzt. 

3 Stunden vor der Landung eine Durchsage: "Wir haben einen Notfall, ist ein Arzt an Board?". Mit Notfallkoffer und Defibrillator bestückt, eilten zwei Flugbegleiter den Gang entlang. Hinter uns saß zufällig ein Arzt. Der eilte schnell hinterher. Nach einigen Minuten kam er zurück und sagte seiner Frau, dass bereits einige Kollegen zur Stelle waren (vermutlich waren alle auf dem Weg zum Kardiologen-Kongress in LA). Glücklicherweise musste die Maschine deshalb nicht zwischenlanden und traf pünktlich in LA ein. Das Aussteigen verzögerte sich etwas, da der Patient zuerst abtransportiert wurde.  

Reingelassen wurden wir relativ schnell, der Immigrationsofficer war gut und scherzend drauf. 

Dann zu Alamo.  Der Papierkram war schnell erledigt, doch es war kein Midsize 4wd Geländewagen vorhanden. Ein übereifriger Mitarbeiter bat uns um 5 Minuten, denn er wollte noch in der Waschstraße nachschauen. Nach 10 Minuten kam er freudestrahlend mit einem Dollarfragezeichen in den Augen zurück und brachte uns Rocky mit nur 4720 Meilen (welches wir mit 5 $ belohnten).

Rocky deshalb, weil er im Rocky Mountain Staat zugelassen ist. Er und die Japanese Lady (unser Navi) waren uns gute Begleiter im Wirrwarr der Großstädte.  

 

Doch nun zu den weiteren Stationen dieser Reise, die im März 2010 statt fand:

  • Crystal Cathedral und San Diego
  • Old Town und USS Midway
  • Yuma und Painted Rocks Petroglyph Site
  • Organ Pipe Cactus NM und die Begegnung mit einem Monster
  • Tucson:  Sonora Desert Museum und Saguaro N.P. West
  • Boneyard Tour
  • Ramsey Canyon, Tombstone
  • Im Felslabyrinth des Chiricahua 
  • Tonto N.M, Apache Trail und Granite Dells
  • Goldstrike Canyon
  • Valley of Fire S.P.
  • Las Vegas
  • Hollywood
  • Venice Beach und Rückflug

Da der Direktflug um die Mittagszeit in Los Angeles landet, besuchten wir am selben Nachmittag noch Gertrud und Günther. Die Beiden sind vor über 50 Jahren in die USA ausgewandert und leben in der Nähe von Huntington Beach. Leider fiel dieser Besuch recht kurz aus, denn nach 24 Stunden auf den Beinen sehnt man sich nur noch nach einer Dusche und einer Mütze Schlaf.

 

Logis: Best Western Palm Garden Inn, Westminster (LA)

Note: gut

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