Anreise

Von Frankfurt nach Los Angeles 

Nach einer über einjährigen Planung checkten wir morgens in Frankfurt ein. Wir hatten uns wieder für die Lufthansa entschieden und waren froh, dass die Piloten zu diesem Zeitpunkt mal nicht streikten. Die erneute Entscheidung für die Lufthansa fiel im Sommer 2014, nachdem sie kräftig Werbung für die neue Premium Economy machten. So wartete ich geduldig auf die Freischaltung und ergatterte zwei Tickets zum Einführungspreis. Da konnte man nicht meckern, denn etwas mehr Beinfreiheit und Freigepäck, das diesmal wegen dem Campinggedöns notwendig war, ist schon was Feines .

Die Sitzplätze sind etwas breiter, ein größerer Abstand zum Vordersitz, eine Fußstütze, zwei Flaschen Wasser, der Monitor ist größer, breitere Armlehnen und die Rückenlehne kann weiter nach hinten gestellt werden.

Zur Begrüßung gab es einen alkoholfreien Cocktail und Speisekarten wurden verteilt.

Alle kleinen Bilder sind übrigens durch anklicken vergrößerbar.

Das Essen ist aber dasselbe wie in der Economy, nur wird es in Porzellan und die Getränke im Glas serviert.

Ich kann euch sagen, das Chicken und die Pasta schmecken aus Porzellan auch nicht besser.  

Aber irgendwie sitzt man doch entspannter in den Sitzen und ist von Reihe 24 schneller ausgestiegen, als von den hintersten Zweiersitzen. 

Nach einem absolut ruckelfreien Flug machte uns der Pilot wenig Hoffnung auf eine schnelle Immigration, da kurz vor uns eine A380 aus China andockte. Doch von den Passagieren war weit und breit nichts zu sehen und die Immigration war so leer wie noch nie. Nach 10 Minuten waren wir fürs gelobte Land freigestempelt. Dafür standen wir anschließend bei der Abgabe des Zollzettels 20 Minuten in der Schlange 

In der Reihe neben uns hörte ich plötzlich eine sehr bekannte Stimme und sagte zu Heiko, der spricht wie der Pocher. Der sprach nicht nur wie der Pocher, sondern es war Oli Pocher nebst Sabine Lisicki, die zu einem Match in Indian Wells unterwegs war.  

Die Beiden standen auch bei Hertz direkt hinter uns und als ich Heiko ein Zeichen auf meine kleine Fotoknipse machte, schüttelte der energisch den Kopf. Seine Begründung dazu mache ich jetzt nicht unbedingt publik ;)  

Von einem Hertz-Mitarbeiter bekamen wir diesen Nissan zugeteilt.

Der hatte schon 45617 Meilen auf dem Buckel, war ziemlich verbeult und abgenutzt. Das störte uns aber wenig, denn er sollte uns nur nach San Diego bringen. Die Schrammen haben wir vermerken lassen und los ging's zum Freeway. Heiko steuerte den SUV routiniert über die Car Pool Line nach Westminster. 

In Westminster fuhren wir gleich zum Best Western. Ich kramte die Reservierung, einen Gutschein für eine Nacht sowie Pralinen für die Managerin hervor und ging in die Lobby. Dort fragte ich nach Jessica. Als Antwort bekam ich: Sorry, die ist seit einiger Zeit nicht mehr hier beschäftigt. Somit wanderte das schokolierte Dankeschön nicht über die Theke. Den Gutschein für die Free Night wollten sie nicht akzeptieren und eine Reservierung würde auch nicht vorliegen. Ich erklärte dem neuen Management mit mexikanischen Wurzeln, dass die Free Night nicht auf Jessica bezogen war, sondern weil das Hotel bei der Kreditkartenabbuchung im letzten Jahr Mist gebaut hatte. Daraufhin telefonierte man(n) mit dem Besitzer und wir erhielten endlich ein Zimmer.  

Schnell geduscht, die Mitbringsel in eine Tasche gepackt und schon fuhren wir zu unserer entfernten Verwandtschaft.

Bei einer leckeren Pizza wurden Neuigkeiten ausgetauscht, doch nach drei Stunden quasseln fiel uns das Konzentrieren schwer und wir verabschiedeten uns. Schließlich waren wir über 30 Stunden auf den Beinen und am nächsten Morgen würde unser Mexiko-Abenteuer beginnen.

Hotel: Best Western Westminster Inn  

Preis: 0 $ mit Frühstück

Aventura Mexicana 2017

Canyons Exploring Tour 2016
Canyons Exploring Tour 2016
Baja California 2015
Baja California 2015
Wonderland of Rocks 2014
Wonderland of Rocks 2014
Baja California 2013
Baja California 2013
Südkalifornien 2013
Südkalifornien 2013
ABC-Tour 2012
ABC-Tour 2012